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Milch und Katzen: eine gute Idee?

Ratgeber

Milch und Katzen: eine gute Idee?

Katzen lieben Milch. Doch wirklich gesund sind weder Milch noch Milchprodukte wie Käse. Spezielle Katzenmilch ist zwar eine Alternative, allerdings absolut nicht notwendig für euren Stubentiger. Aber wieso ist Milch für Katzen schädlich und gilt das für jede Milch? Wir klären auf und verraten euch, wie ihr eure Katze RICHTIG ernährt. 

Laktose und Fett als Hauptproblem

Die meisten aller erwachsenen Katzen (älter als 12 Monate) sind laktoseintolerant. Herkömmliche Kuhmilch vertragen sie deshalb genauso wenig wie laktoseintolerante Menschen. 

Die Folgen können Verdauungsprobleme, chronische Darmerkrankungen und Durchfall sein. 

Auch der vergleichbar hohe Fettgehalt in Milch ist ein Problem für Katzen. Was für die menschliche Leber kein Problem ist, steckt die Katzenleber nur schlecht weg. Es drohen Leberschäden und durch den hohen Kaloriengehalt auch Übergewicht. Außerdem droht durch den Milchzucker verursachte Karies

Laktosefreie Milch als Alternative?

Spezielle Katzenmilch ist laktosefrei. Ihr wurde entsprechend das erwachsenen Katzen fehlende Enzym Laktase zugesetzt – genau wie bei handelsüblicher laktosefreier Milch für Menschen. Dennoch gilt: Laktose hin oder her – wirklich gesund ist Kuhmilch nie.

Ziegenmilch wird von Katzen (und Menschen) in der Regel besser vertragen, enthält aber dennoch Laktose. Für eine ausgewogene Ernährung ist sie nicht zwingend erforderlich. 

So ernährt ihr eure Katze richtig

Katzen sind alles, nur keine Vegetarier. Weil der Darm von Katzen sehr kurz und nicht in der Lage ist, komplexe Kohlenhydrate aufzuspalten, solltet ihr auf die Gabe von Getreide lieber verzichten. Besser sind gut verdauliche Fleischsorten wie Huhn, Pute und Rind.

KEIN Thunfisch, KEIN Schweinefleisch, WENIG Leber

Schweinefleisch (vor allem rohes) kann für Katzen tödlich enden. Grund ist das  Aujeszky-Virus, mit dem sich Katzen durch den Konsum dieser Fleischsorte infizieren können. Symptome können häufiges Miauen, Bewegungsstörungen bis hin zu Lähmungen sein.

Auch Thunfisch ist denkbar ungeeignet, da er Methylquecksilber enthält und zu Nierenproblemen, einer Fettleber sowie Herz- und Augenerkrankungen führen kann. 

Abgesehen davon kann der hohe Salzgehalt in eigentlich für Menschen gedachten Speisen (Dosenfisch, Wurst, Käse) den Organismus der Katze nachhaltig schädigen.

Und was ist mit Leber? Diese enthält zwar jede Menge (für den Menschen) gesundes Vitamin-A. Bei der Katze führt der hohe Gehalt jedoch schnell zu einer Vitamin-A-Vergiftung.

Weitere für Katzen ungeeignete Speisen:

  • Steinobst
  • Hülsenfrüchte
  • Kohl
  • (rohe) Kartoffeln
  • Avocado

Für Katzen geeignete Speisen:

  • Pute
  • Rindfleisch
  • Hühnchen
  • Forelle
  • Lachs

Wichtig: Achtet immer darauf, dass die Mahlzeit eurer Katze ungewürzt ist. Vor allem Salz ist alles andere als gut für euren Liebling. Als Richtlinie gelten etwa 300 Gramm hochwertiges Nassfutter pro Tag bei einer ausgewachsenen Katze. 

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