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Ibuprofen und Co: Vorsicht in Verbindung mit Alkohol

Ernährung

Ibuprofen und Co: Vorsicht in Verbindung mit Alkohol

Ibuprofen ist eines der beliebtesten Schmerzmittel der Welt. Der Stoff aus der Gruppe der nichtsteroidalen Antirheumatika (NSAR) hilft bei Schmerzen, senkt Fieber und kann in Einzelfällen sogar stimmungsaufhellend wirken. Bis zu einer Dosis von 400 mg ist das Präparat rezeptfrei erhältlich. Dennoch können freiverkäufliche Schmerzmittel schwere Nebenwirkungen haben. Insbesondere bei gleichzeitigem Konsum von Alkohol ist Vorsicht geboten.

Maximal 1.200 mg Ibuprofen zur Selbstmedikation 

Die maximale Tagesdosis von Ibuprofen zur Selbstmedikation beträgt etwa 1.200 mg für Erwachsene und Kinder ab 12 Jahren. Das sind also umgerechnet drei rezeptfreie Tabletten. Länger als drei Tage am Stück sollte man Ibuprofen nicht auf eigene Faust einnehmen. Außerdem sollte sich die Einnahme auf maximal 10 Tage pro Monat beschränken, um die Nebenwirkungen so gering wie möglich zu halten. Zu den häufigsten Problemen zählen Magen-Darm-Beschwerden. 

Mögliche Nebenwirkungen beim Mischkonsum mit Alkohol

Genau wie Paracetamol, Naproxen und Diclofenac wird auch Ibuprofen über die Leber abgebaut. Gleiches gilt für Alkohol. Wer also Alkohol und Schmerzmittel gleichzeitig konsumiert, belastet das Entgiftungsorgan enorm. 

Ein Bier oder ein kleines Glas Wein wird bei einmaligem Mischkonsum oder gelegentlicher Einnahme keine größeren Schäden anrichten. Auch als Kopfschmerztablette gegen den Kater sind Ibu und Co in Ordnung. 

Bei dauerhafter Einnahme und häufigem oder gar exzessivem Alkoholkonsum kann die Leber allerdings stark geschädigt werden. Es drohen Fettleber, Hepatitis B, C und Leberzirrhose. Wer nicht auf die Leber achtet, erhöht zudem sein Risiko, an Leberkrebs zu erkranken.

Leber entlasten und entgiften

  • Wer die Arbeit des Entgiftungsorgan unterstützen möchte, sollte Lebensmittel mit viel Cholin zu sich nehmen. Der Stoff steckt in Gemüsesorten wie Soja, Bohnen und Kohl sowie in Fleisch – insbesondere in Leber. 
  • Auch Rote Bete konnte dank Betanin in Studien eine leberschützende Wirkung nachweisen. 
  • Grundlegend empfehlen Experten eine ausgewogene Ernährung mit vielen Vitaminen, Mineralstoffen, komplexen Kohlenhydraten, Ballaststoffen und Antioxidantien. 
  • Auch gesunde Öle und Fette (allen voran Omega-3-Fettsäuren) sollten auf dem Speiseplan stehen. 
  • Meiden sollte man hingegen schnell sättigende Kohlenhydrate in Backwaren, Süßigkeiten und Limonaden. 

Leberfreundliche Alternativen zu Ibuprofen und Co

  • Der regelmäßige Konsum von Ingwer und Kurkuma in ausreichender Dosierung kann bei Gelenkschmerzen helfen.
  • Das Capsaicin in Chilis und Cayennepfeffer desensibilisiert Schmerzrezeptoren – gibt es auch in Form von Pflastern. 
  • Die regelmäßige, prophylaktische Einnahme von Mutterkraut (z. B. in Form von Tee) hilft bei Menstruationsbeschwerden
  • Wer Gewürznelken zwischen die Zähne steckt oder lutscht, kann Zahnschmerzen lindern. 
  • Auf die Schläfen geträufelt, lindert Nelkenöl Kopfschmerzen
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