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Geöffneter Wein: so lagert ihr ihn richtig

Ernährung

Geöffneter Wein: so lagert ihr ihn richtig

Rot oder Weiß: Beim Wein nicht nur eine Frage des Geschmacks, sondern auch eine des Gerichts – jedenfalls, wenn man ihn zum Essen trinkt oder gar zum Kochen nutzt. Vor allem, wenn man immer gerne den jeweils passenden statt einfach irgendeinen Rebensaft nutzt, kommt es vor, dass die geöffneten Flaschen korrekt gelagert werden müssen. Aber wie macht man das?

Luftdichter Verschluss

Prinzipiell wird Wein nicht schlecht. Nur der Geschmack kann unter falschen Lagerbedingungen leiden. Das Wichtigste ist zunächst eimal ein luftdichter Verschluss, damit so wenig Sauerstoff wie möglich in die Flasche eindringt und der Wein nicht oxidiert. Heißt: Korken fest reindrücken oder wieder gut zuschrauben. Alternativ dazu könnt ihr auch einen speziellen Weinverschluss nutzen. Profis nutzen sogar Vakuumpumpen, um der Weinflasche den Sauerstoff zu entziehen

Tipp: Je voller die Flasche, desto geringer der Sauerstoffgehalt. Wenn nicht mehr viel in der Flasche ist, könnt ihr die Weinreste in eine kleinere Flasche umfüllen und diese entsprechend gut verschließen. 

Wein kühl lagern 

Geöffneter Wein sollte unbedingt im Kühlschrank gelagert werden! Bei Raumtemperatur findet die Oxidation schneller statt, durch die kühle Lagerung lässt sich die Haltbarkeit etwas verlängern. Geöffnete Schaumweine sind besonders empfindlich und halten selbst im Kühlschrank häufig nur einen Tag. Ein fruchtiger Rosé oder Weißwein ist etwa noch 2 bis 3 Tage nach dem Öffnen genießbar. Sehr kräftige Rotweine halten bei korrekter Lagerung auch bis zu 7 Tage. 

Geschmack: Ist das noch Wein oder schon Essig?

Noch einmal: Wirklich “schlecht” in dem Sinne, dass ihr euch den Magen verderbt, wird Wein aufgrund seines Alkoholgehalts eigentlich nicht. Insofern ist es eine Frage des Geschmacks, wann der gute Tropfen nicht mehr so gut und entsprechend reif für den Ausguss ist. 

Teilweise kann es sogar spannend sein, innerhalb von ein paar Tagen geschmackliche Veränderungen wahrzunehmen und neue Aromen zu entdecken.

Wenn der Wein aber tatsächlich “kippt” und sehr sauer schmeckt, solltet ihr ihn wenn überhaupt nur noch zum Kochen nehmen. Feinschmeckerinnen und Feinschmecker würden aber auch davon abraten. 

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