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Bratwurst einschneiden: Wieso eigentlich?

Sie ist ein Stück deutsches Kulturgut und schmeckt besonders gut mit Senf oder Ketchup: die Bratwurst. Und nicht nur bei der Frage nach dem passenden Dip scheiden sich die Geister. Auch die Frage: “Bratwurst einschneiden oder nicht?”, bewegt die Gemüter von Grill-und Brat-Begeisterten. 

Wieso schneidet man die Wurst vor dem Braten ein?

Hauptgrund der schönen Muster ist nicht etwa die Optik. Vielmehr schneidet man die Bratwurst ein, damit das Wasser unter der Pelle (meist aus Naturdarm) beim Braten oder Grillen entweichen kann und die Wurst nicht platzt. Schneidet man die Wurst nicht ein, verdampft das Wasser beim Erhitzen und übt Druck auf die Pelle aus.

Geschmacklich werdet ihr keinen Unterschied zwischen einer geplatzten und einer nicht aufgeplatzen Bratwurst erkennen. Allerdings gibt es noch einen anderen Grund, der für das Einschneiden oder Einstechen spricht. Bratet ihr die Wurst mit etwas Fett, könnte der Wasserdampf beim Aufplatzen mit diesem in Verbindung kommen und entsprechend reagieren. Die Kombination Wasser und Fett spritzt immer gewaltig und kann sogar gefährlich werden. 

Alternativen zum Einstechen

Wenn ihr die Wurst nicht einritzen wollt, könnt ihr die Pelle einfach etwas einstechen. Dazu eignen sich Messer oder Gabel. Eine weitere Möglichkeit ist, die Wurst vor dem Braten oder Grillen kurz in siedende Milch oder einen Topf mit etwa 80 °C heißem Wasser einzulegen. Auch so platzt die Wurst nicht auf, wenn ihr die korrekte Brattemperatur wählt.

Tipps zum Braten der Wurst:

  • Die ideale Brattemperatur für Bratwurst beträgt in der Pfanne rund 160 Grad. 
  • Mit etwas Fett wird die Bratwurst gleichmäßiger gebräunt, sofern ihr keine spezielle Grillpfanne benutzt. In Pfannen mit Antihaft-Beschichtung ist das Braten auch ohne Fett möglich.
  • Prinzipiell eignet sich jede Pfanne zum Braten der Wurst, da die Temperatur nicht so hoch sein muss wie beispielsweise beim Steak.
  • Besonders knusprig wird die Bratwurst, indem ihr sie vor dem Braten in etwas Mehl wälzt.
  • Auch durch das Bestäuben mit ETWAS Zucker vor dem Braten, erhält man eine knuspriges Bratergebnis. 
  • Beginnt mit hoher Hitze und reduziert die Stufe sobald die Würstchen rundum goldbraun sind. Jetzt sollten die Würste nur noch fertig garen. 
  • Wichtig: Rollt und wendet die Bratwurst regelmäßig, um eine gleichmäßige Bräune und Knusprigkeit zu erzielen.
  • Wenn ihr nicht möchtet, dass die Küche wie ein Imbiss riecht, könnt ihr die Bratwurst auch bei etwa 200 Grad Umluft im Backofen zubereiten. Einfach auf den Rost legen und warten, bis sie gleichmäßig gebräunt und knusprig ist.

Interessantes: Bratwurst Fakten für Wissbegierige

“Bratwurst” ist der Oberbegriff für sämtliche Würste, die zum Braten bestimmt sind. Dabei kann es sich um rohe oder gebrühte Würste aus feinem, mittelgrobem oder grobem Brät (im Fleischwolf oder Kutter zerkleinertes Fleisch) handeln. Je nach verwendetem Fleisch (Schwein, Rind, Kalb etc.), Darm (Saitling, Schweinedarm, Kunstdarm) und Art der Gewürze (z. B. Majoran, Knoblauch, Petersilie), Form und Gewicht, haben sich regionale Macharten etabliert. Besonders beliebt sind Nürnberger und Thüringer Rostbratwürste. Die Wollwurst ist eine Bratwurst-Variante ohne Darm. 

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