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Pickel und Ernährung: Lebensmittel Dos und Don’ts

Ernährung

Pickel und Ernährung: Lebensmittel Dos und Don’ts

Während Pickel in der Pubertät vor allem durch die hormonelle Umstellung entstehen, ist es im Erwachsenenalter meist eine falsche, unausgewogene Ernährung. Auch Stress und übermäßige Hautpflege können eine Rolle bei Hautunreinheiten spielen. 

Pickel und Akne durch falsche Ernährung?

Pickel entstehen primär durch eine übermäßige Talg- und Hornzellenproduktion. Auslöser sind Hormone und Umwelteinflüsse. Auch eine zu trockene Haut (durch austrocknende Pflegeprodukte oder zu viel Sonne) kann die Talgproduktion langfristig anregen. 

Bakterien führen zu Entzündungen der Haut

All dies ist dann die Grundlage dafür, dass sich Bakterien breit machen und eine Entzündung (den Pickel) hervorrufen. Ideal sind also antientzündliche Lebensmittel, die den Pickeln entgegenwirken. Dazu zählen besonders Omega-3-Fette (enthalten in Fisch und Samen) sowie grünes Blattgemüse wie Spinat und Feldsalat

Je grüner das Gemüse, desto mehr Chlorophyll ist enthalten. Der Stoff unterstützt den Körper bei der Ausleitung von entzündungsfördernde Schwermetallen und Umweltgiften.

Vitamin D als starker Entzündungshemmer

Achtet außerdem auf eine ausreichende Vitamin-D-Versorgung. Der Vitamin-D-Gehalt in Lebensmitteln reich leider nicht aus, um den Bedarf zu decken. Stattdessen müsst ihr euch der Sonne bzw. UVB-Strahlen aussetzen. 

Hier gilt: Lieber auf Sonnencreme verzichten (blockt Vitamin-D-Produktion durch UVB-Schutz), dafür aber nur kurz in die Sonne. Bei sehr langem Sonnenbaden solltet ihr euch natürlich entsprechend schützen.

Die Lebensmittel solltet ihr meiden

Zu meiden sind sämtliche Lebensmittel, die Stressreaktionen und Entzündungen im Körper begünstigen – also primär kurzkettige Kohlenhydrate aus Einfach- und Zweifachzuckern. Dazu zählen beispielsweise Haushaltszucker, Fruchtzucker, Weißmehl, Maltose und Laktose (Milchzucker). Besser sind sind langkettige Kohlenhydrate und Hülsenfrüchten und Vollkornprodukten.

Übrigens: Der Verzicht auf einfache Kohlenhydrate schützt auch eure Leber.  

Milch fördert Hautunreinheiten

Milch hat übrigens noch weitere, negative Eigenschaften, die sich auf die Entstehung von Pickeln und Akne auswirken können. Wachstumshormone und insulinähnliche Wachstumsfaktoren in Kuhmilch regen die Talgproduktion an und fördern damit Hautunreinheiten. 

Vorsicht bei Koffein

Ihr liebt Kaffee oder greift gerne mal zum Energy Drink? Wenn ihr zu Pickeln neigt, solltet ihr die Getränke lieber von eurem Speiseplan streichen. Dass wir uns nach dem Konsum von Koffein wach und leistungsfähiger fühlen, liegt an der durch den Stoff ausgelösten Stressreaktion im Körper. Allerdings bringen Stresshormone wie Cortisol auch die Talgdrüsen so richtig in Fahrt.

Und was ist mit Fett und Schokolade?

Dass fettreiche Speisen Akne auslösen ist ein Mythos. Auch der Kakao in Schokolade führt nicht direkt zu unreiner Haut. Indirekt sind es aber der Milchgehalt, der viele Zucker und die in fettreichen Backwaren wie Kuchen aber auch Pizza enthaltenen einfachen Kohlenhydrate, die zur Entstehung von Pickeln beitragen. 

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