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Heimtraining: Teure Geräte? Braucht ihr nicht!

Gesundheit

Heimtraining: Teure Geräte? Braucht ihr nicht!

Kaum sind die Feiertage zum Jahresende vorbei, sind die aktuellen Werbeblätter wieder voll mit Angeboten, die uns helfen sollen, die durch gutes Festessen und mangelnde Bewegung zusätzlich angelegten Fettpölsterchen ab zu trainieren und uns fit fürs Frühjahr zu machen. Ob Heimtrainerrad, Vibrationsboard, Rudergerät, diverse Hanteln, Bauchroller und und und – aus den Prospekten lachen uns Menschen auf oder mit diesen Hilfsartikeln entgegen, alle mit einer mutmaßlichen Leichtigkeit und wohlgeformten Körpern in natürlich stets der passenden Sportbekleidung. Dabei geht es auch ohne teure Geräte.

Fitnessübungen mit alltäglichen Gegenständen

Selbst spezielle Fitnessartikel für Kinder werden inzwischen zu deren Bewegungsförderung angeboten. Abgesehen von der Tatsache, dass es sich bei den Preisen für diese Artikel meist nicht um sehr hochwertige und stabile Geräte handeln kann, ist die Frage doch, ob man hier wirklich sein Geld investieren muss, um sich die Wohnung damit voll zu stellen? Die klare Antwort: Nein! Was man mit diesen Geräten erreicht, ist, mit einer guten Sportmatte als wirklich wichtiges Utensil, ebenso mit kleinerem, günstigeren und wieder im Schrank zu verstauenden Übungsmaterial zu erreichen. 

Hier nur einige Beispiele:

Gleichgewichtstraining und Training für die tiefliegende Muskulatur sind auch mit einem einfachen, kleinen Luftkissen möglich – dieses lässt sich bei Rückenproblemen übrigens super als flexible Sitzunterlage auf einem Stuhl einsetzen und dessen Vielfältigkeit beim Training zu zweit mit einem Ball noch super erweitern.

Zum Rudern reicht ein Gummiband, erhältlich in unterschiedlichen Stärken für unterschiedlich starke Belastung, einzusetzen für viele weitere Übungen zum Ganzkörpertraining, also wesentlich effektiver als das nur einseitig nutzbare Rudergerät.

Anstelle von Hanteln können gefüllte Wasserflaschen in unterschiedlichen Größen und somit unterschiedlichen Gewichts genutzt werden. 

Walking statt Laufband

Eine stramme Walkingrunde durch die Natur bringt für die Ausdauer und die Beinmuskulatur mindestens genau so viel wie der Heimtrainer. Bewegung draußen, auch bei nicht so prickelndem Wetter, fördert zusätzlich das Immunsystem (z. B. indem Vitamin-D gebildet wird) und hält viele Eindrücke bereit, sodass hier nicht nur unser Körper, sondern auch unser Geist profitiert. 

Was man WIRKLICH braucht

Mit einer Sportmatte, der passenden Sportbekleidung für drinnen und draußen, die einfach nur bequem und feuchtigkeitsregulierend sein muss, guten Schuhen, einem sinnvollen und auf keinen Fall überfordernden Übungsplan ausgestattet, müssen dann nur noch die letzten – wahrscheinlich größten – Hürden genommen werden: die Überwindung des inneren Schweinehundes, etwas Durchhaltevermögen und natürlich eine dauerhaft gesunde Ernährung, welche die körperliche Aktivität flankiert.

Kinder: Toben und Spielen statt Lifestyle-Gadgets

Übrigens: Was Fitness-Artikel speziell für Kinder betrifft, so werden Grob- und Feinmotorik bestens durch die altbekannten Möglichkeiten wie Fahrrad – oder Rollerfahren, toben auf Spielplätzen, die seit ewigen Zeiten aktuellen Hüpf- und Bewegungsspiele trainiert. Im Winter eignet sich Schlitten fahren, möglichst aber ohne Lift nach oben. Bei durchgängig schlechtem Wetter im Sommer oder trüben Wintern ohne Schnee und Sonnenschein sind Indoorspielhallen eine gute Alternative.

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