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Zahnpasta gegen Pickel: Anwendung und Alternativen

Beauty

Zahnpasta gegen Pickel: Anwendung und Alternativen

Pickel ist nicht gleich Pickel. Und so ist es auch nach der Pubertät leider Gottes nicht mit den nervigen Dingern vorbei. Denn neben der Hormonumstellung in jungen Jahren können auch Feuchtigkeitsmangel, eine Verhornung der Haut und Bakterien zu Pickeln im Erwachsenenalter führen. Ein Trick, auf den viele schwören, wenn der Pickel mal wieder zum ungünstigsten Zeitpunkt kommt und schnell verschwinden soll, ist Zahnpasta. Doch die Paste hilft nur, wenn man sie korrekt anwendet. 

Zahnpasta trocknet Pickel aus

Tatsächlich trocknet Zahnpasta “reife” Pickel aus. Außerdem wirkt Zahncreme antiseptisch. Prinzipiell also perfekt für den Einsatz gegen Pickel. Doch Vorsicht: Je nachdem, welche Inhaltsstoffe noch so in der Zahnpasta versteckt sind, kann die Haut durch deren Einsatz gereizt werden. Auch die Kruste, die sich schnell nach dem Auftragen der Paste auf einen Pickel bildet, verhindert, dass sich die Poren weiter öffnen, um Bakterien und Talg abzutransportieren.

So wendet ihr Zahnpasta gegen Pickel korrekt an:

  • Am besten als “Wunderwaffe” gegen Pickel geeignet sind natürliche Zahnpasten ohne Menthol und Fluorid, da diese die Haut nicht so stark reizen.
  • Der Inhaltsstoff Zink in Zahnpasta hingegen ist voll in Ordnung. 
  • Spült die eingetrocknete Kruste der Zahnpasta wieder ab und tragt lieber erneut frische Paste auf. Damit verhindert ihr, dass Talg und Bakterien nicht abtransportiert werden können. 

Hausmittel und Co: Pickeln (auch ohne Zahnpasta) effektiv vorbeugen

  • Zahnpasta gegen Pickel ist nicht der einzige Geheimtipp. Auch Teebaumöl trocknet Pickel schnell und zuverlässig aus. 
  • Dank entzündungshemmender Enzyme kann Honig bei der Behandlung von Pickeln helfen.
  • Vorbeugend solltet ihr versuchen, den Feuchtigkeitshaushalt eurer Haut ins Gleichgewicht zu bringen.
  • Zu viele “Anti-Pickel” Pflegeprodukte können die Haut langfristig austrocknen. Fehlt durch den Feuchtigkeitsmangel notwendiger Talg, um Bakterien und Hornsubstanz an die Hautoberfläche zu „spülen“, entsteht ein Pfropf
  • Ein zu reichhaltige Pflege ist allerdings ebenso ungünstig, wenn ihr zu Pickeln und Mitessern neigt. Setzt stattdessen auf eine ausgewogene Pflege, die eurem Hauttyp und Hautalter angemessen ist.
  • Übrigens können auch natürliche Öle wie Olivenöl die Hautgesundheit dank ihrer antibakteriell wirkenden und feuchtigkeitsspendenden Inhaltsstoffe nachhaltig verbessern. 

Stress senken und gesund ernähren

Während zuckerhaltige Lebensmittel und raffinierte Kohlenhydrate Pickel und Akne nachweislich verschlimmern, schützt eine antientzündliche Ernährung mit vielen Mineralstoffen und Vitaminen (also viel Fisch und Gemüse) vor ihnen. 

Auf Süßigkeiten, zu viele Nudeln, Burger, Chips und Co solltet ihr also verzichten. Auch Kuhmilch steht aufgrund der in ihr enthaltenen Hormone im Verdacht, den Hormonhaushalt des Menschen durcheinander zu bringen und damit Pickel zu begünstigen.

Ebenso wie entzündungsförderndes Essen ist Stress Gift für eure Haut. Durch die Stresshormone Cortisol und Adrenalin wird die Talgproduktion angeregt und gleichzeitig die Abwehrkraft der Haut gegen Bakterien geschwächt. Auch Genussmittel wie Koffein (also Kaffee, schwarzer Tee und Energy Drinks) und Nikotin können den Stresslevel erhöhen.

Trinkt ausreichend Wasser über den Tag verteilt. Dadurch wird die Haut besser durchblutet und mit mehr Sauerstoff versorgt – der Hautstoffwechsel wird angekurbelt.

Vitamin D im Kampf gegen Hautunreinheiten

Zu viel Sonne kann die Haut austrocknen und die Hautalterung beschleunigen, zu wenig schadet ihr aber mindestens genauso sehr. Zum einen braucht unsere Haut Tageslicht – zum anderen das lebenswichtige Vitamin D, das in ausreichender Konzentration nur durch Sonneneinstrahlung gebildet wird. Vitamin D reguliert die körpereigene Hormonproduktion und kann Hautentzündungen abschwächen. Auch eine Nahrungsergänzung mit Vitamin D Tabletten kann sinnvoll sein, wenn ihr euch viel in geschlossenen Räumen aufhaltet oder im Sommer viel Sonnencreme benutzt.

Quellen / Verweise:

https://www.welt.de/kmpkt/article166583360/Diese-medizinische-Power-steckt-in-Olivenoel.html

https://www.aerzteblatt.de/blog/98816/Schaden-Oestrogene-in-der-Kuhmilch-der-Gesundheit

https://focus-arztsuche.de/magazin/ernaehrung/so-wirkt-koffein-im-koerper

https://www.dermatologie-tempelhof.de/vitamin-d-fuer-die-haut/

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